Maschinisten-Fahrtraining

Der Dienstplan sieht neben allgemeinen Feuerwehrübungen auch gesonderte Termine für die Maschinisten der Wehr vor. Wozu ist das gut?
Nun – wie im Alltag eines jeden hat die Technik bei der Feuerwehr auch ordentlich zugelegt. Diese Technik zu beherrschen erfordert gleichermaßen aber auch, dass man sich regelmäßig mit ihr befasst. Im regulären Übungsdienst kommt meistens nur ein Maschinist pro Fahrzeug in Aktion. Die heutzutage individuellere Technik von Pumpe, Lichtmast und anderen Geräten bietet mehrere Möglichkeiten und erfordert daher auch einen umfangreicheren Übungsplan.
Genauso steht es mit der Übung, ein Feuerwehrfahrzeug zum Einsatzort zu fahren. Gerade jetzt kommt wieder die Zeit der kurzen Tage – das heißt – die Wahrscheinlichkeit von Feuerwehreinsätzen bei Dunkelheit steigt an. Welcher Maschinist da beispielsweise als nächstes gefordert sein wird, ein bestimmtes Fahrzeug bei Nacht und schlechten Sichtverhältnissen durch eine enge Gasse zu manövrieren, ist unbekannt. Dazu kommt die Aufregung, da alles sehr schnell gehen muss.
Aus diesem Grunde absolvierten die Maschinisten heuer ein Fahrtraining. Die wenigsten fahren außerhalb des Feuerwehrdienstes regelmäßig so ein relativ großes Fahrzeug. Daher ging es darum, ein Gefühl dafür zu bekommen. Anfahren an Berghängen sowie Rückwärtsfahren nach Spiegeln und das Wenden bei engen Platzverhältnissen waren die Schwerpunkte dieses Übungsdienstes, um den Maschinisten mehr Sicherheit und Selbstvertrauen zu geben.

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